Kokoswalzen, auch Faserrollen genannt, werden quer zur Böschung entlang der Höhenlinie verlegt. Jede verkürzt die Strecke, die Wasser hangabwärts fließen kann, sodass es nie genug Tempo aufbaut, um Boden mitzureißen. Je steiler die Böschung, desto enger müssen sie liegen.
Abstände nach Neigung
Die kalifornische Verkehrsbehörde veröffentlicht diese Abstände für Faserrollen:
| Neigung (horizontal : vertikal) | Abstand zwischen den Reihen |
|---|---|
| Steiler als 2:1 | 10 ft (etwa 3 m) |
| 2:1 bis 4:1 | 15 ft (etwa 4,5 m) |
| 4:1 bis 10:1 | 20 ft (etwa 6 m) |
| Flacher als 10:1 | 50 ft (etwa 15 m) |
Wo sie hingehören
- In regelmäßigen Abständen die Böschung hinab, entlang der Höhenlinie.
- An jedem Hangknick, wo sich die Neigung ändert.
- An der Krone und am Fuß der Böschung.
Ein Rechenbeispiel
Nehmen wir eine Böschung von 18 m Länge, gemessen entlang der Fläche, mit 3:1 und 40 m Breite. Die Tabelle ergibt etwa 4,5 m zwischen den Reihen, also Reihen bei rund 4,5, 9 und 13,5 m, dazu eine an der Krone und eine am Fuß: fünf Reihen. Fünf Reihen à 40 m ergeben 200 m Kokoswalze, plus etwas Reserve, damit die Enden hangaufwärts geführt werden können und kein Wasser um sie herumläuft.
Was Kokoswalzen nicht leisten
Caltrans stellt klar, dass Faserrollen keine Standsicherheitsprobleme lösen, an steilen oder felsigen Böschungen schwer einzubauen sind und Pflege brauchen: Sediment muss geräumt und beschädigte Rollen repariert oder ersetzt werden. Bewegt sich eine Böschung, braucht sie zuerst eine geotechnische Lösung.
Das Material wählen
Die California Coastal Commission hält fest, dass Faserrollen je nach Material typischerweise sechs Monate bis fünf Jahre halten, und empfiehlt zum Schutz von Wildtieren Naturfasernetz statt Kunststoff. Kokos liegt am langlebigeren Ende der Naturfasern.
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